nana theater

Lenz

Szenen aus dem Leben des verlorenen Dichters Jakob Michael Reinhold Lenz


Der Dichter und Dramatiker J.M.R. Lenz wird 1751 in Livland (heutiges Baltikum) geboren. Er ist ein enger Freund Goethes, den er bewundert und in dessen Schatten er zeitlebens stehen wird. Er beschäftigt sich mit nichts als Literatur und vernachlässigt, sehr zum Verdruß seines Vaters, eines strengen Pastors, sein Theologiestudium.
Schon früh zeigen sich erste Anzeichen einer Schizophrenie, mehrmals versucht er sich umzubringen. Sein kurzer Pflegeaufenthalt 1778 bei Pfarrer Oberlin im Elsaß inspirierte Georg Büchner zu seiner Erzählung „Lenz“. 

Im Juli 1779 kehrt Lenz in seine Heimatstadt Riga zurück. Er bittet seinen Vater, den er elf Jahre nicht gesehen, und der sich längst von seinem einst geliebten und bevorzugten Sohn gelöst hat, um Hilfe.

Von dieser Begegnung handelt der verzweifelte Monolog Lenzens, geprägt von seiner Krankheit, seinen Träumen und seinen Enttäuschungen, die von der Cellistin Birgit Förstner interaktiv interpretiert und begleitet werden.
Die Grundlage für diesen Monolog ist eine Novelle des Schriftstellers Gert Hofmann (1931-1993), die von dem Schauspieler Bernd Wengert für die Bühne bearbeitet wurde.

Lenz: Bernd Wengert
Musik: Birgit Förstner
Ausstattung: VIAVAI, Forchheim
 

Das Cello 
Ich weiß zutiefst, daß alles Schicksal ist, 
Das schon Getane und das Unerlöste. 
Ich bin dem Ganzen treu: genießt und büßt! 
Ich warne nicht. Ich weine mit. Ich tröste. 
(Auszug aus dem Gedicht “Kammermusik” von Josef Weinheber)


„Hier ist nichts für mich in dem weiten All. 
Viele sind mir nichts, können mir nicht sein 
und der einzige, der vielleicht mir sein könnte, ist nicht.“ (Lenz)

 

 

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