nana theater

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„Ein ganz gewöhnlicher Kurt-Weill-Liederabend? Sängerin in schwarz säuselt ‚Johnny, und ich liebe dich so’, während Pianist in schwarz dekorativ vor sich hin lächelt?“

Nein, dachten sich Stefanie Wolf und Jürgen Heimüller, dann lieber etwas farbiger, und holten erst einmal die ausgezeichnete Cellistin Birgit Förstner mit ins Boot. Denn man wollte den wundervollen Liedern Weills eine adäquate Interpretation jenseits der nackten Klavierauszüge geben.

Bekannte und unbekannte Lieder von Kurt Weill haben die drei ausgegraben, vieles aus seiner Zeit in Deutschland, natürlich auch aus der „Dreigroschenoper“, aber auch eher seltene Perlen, seine französischen Chansons etwa, oder Songs aus den Broadway-Musicals, die in hinreißendem Duettgesang zelebriert werden, wie „Speak Low“, das dem Abend den Titel gab.


Und viele von Weills verschrobenen Harmonien und hinterhältigen Melodien haben sie für ihr bescheidenes „Kleinkunstorchester“ – also: Piano, Cello, Flöte, Akkordeon,Percussion (und Mittelwellenempfänger) – neu bearbeitet und arrangiert: dabei entsteht eine üppige stilistische Vielfalt, die der von Weill kaum nachsteht: die „Zuhälterballade“ mutiert zum High-Speed-Jazz, „I’m a Stranger Here Myself“ bekommt Klezmer-Anleihen, und der „Surabaya-Johnny“ wird zum minimalistischen Ethno, oder war es Cello-Hardrock?

Kein gewöhnlicher Liederabend also. Vielmehr folgen sie den langen Pfaden eines kompositorischen Genies, machen dabei aber immer wieder eigene Ausflüge. Und damit geben sie den Songs von Kurt Weill eine neuartige, bisweilen ungehörte Note.

Club Kaulberg

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